Transformation
Die Reihe geht auf eine Übung der Sommerakademie Pentiment 2022 zurück. Die Aufgabe bestand darin, beim Malen für einen Tag bewusst anders zu arbeiten als gewohnt. Da ich bis dahin meist schnell und intuitiv mit Farbe umging, entschied ich mich für das Gegenteil: langsam arbeiten. So entstand die mäandernde Linie, die sich ruhig über ältere oder unvollendete Bilder legte.
Im fast meditativen Prozess bildeten sich labyrinthartige Strukturen, aus denen unvermittelt Figuren und Gebilde auftauchten. Damit rückte ein Thema in den Vordergrund, das meine Malerei immer wieder begleitet: Wandel. Die Transformation von Schmerz in neue Kraft, Resonanz und Energie.
Ursprünglich trug die Serie den Titel Mäandernd, der den Malprozess betonte. Heute fasse ich sie unter Transformation zusammen, da dieser Begriff den inhaltlichen Kern klarer sichtbar macht.





